Therapie und Haltung
In meiner Arbeit steht die Beziehung im Mittelpunkt.
Entwicklung wird dort möglich, wo Menschen sich gesehen, ernst genommen und emotional sicher fühlen.
Therapie bedeutet für mich keinen festen Fahrplan, sondern einen gemeinsamen Weg.
Dieser orientiert sich an den individuellen Bedürfnissen, dem Tempo und den Möglichkeiten der jeweiligen Person. Ich arbeite beziehungsorientiert, klar und zugewandt.
Dabei geht es nicht darum, zu funktionieren, sondern innere Zusammenhänge zu verstehen, eigene Gefühle einordnen zu lernen und wieder Vertrauen in sich selbst zu entwickeln. Kinder, Jugendliche und Familien sollen erleben, dass sie wirksam sind und Einfluss auf ihr eigenes Erleben nehmen können.
Meine therapeutische Haltung ist geprägt von Wertschätzung, Ehrlichkeit und Transparenz.
Ich erkläre, was wir tun und warum, und lade dazu ein, Therapie aktiv mitzugestalten.
Entwicklung entsteht aus Beziehung, Sicherheit und dem Mut, neue Erfahrungen zu machen.
Ein fester Bestandteil meiner Arbeit ist meine Hündin Wicca. Sie ist im Praxisalltag präsent und begleitet therapeutische Prozesse auf ihre ruhige, feinfühlige Weise. Ihre Anwesenheit kann Vertrauen fördern, emotionale Regulation unterstützen und gerade Kindern und Jugendlichen einen leichteren Zugang zu sich selbst ermöglichen.
Therapieverfahren
Grundlage meiner Arbeit ist das wissenschaftlich anerkannte Richtlinienverfahren der Verhaltenstherapie.
Ergänzend arbeite ich mit Elementen aus der Schematherapie, Kunsttherapie, Yoga basierter Traumatherapie, Emotional Freedom Techniques sowie neurowissenschaftlich fundierten Methoden.
Bei Bedarf biete ich zusätzlich ein einfaches, alltagsnahes Coaching für Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrkräfte an. Die therapeutische Arbeit wird durchgehend tiergestützt von meiner Hündin Wicca begleitet.
Behandlungsschwerpunkte
Diese Auflistung ist nicht abschließend.
Entscheidend ist immer, was aktuell belastet und Unterstützung braucht.
Schweigepflicht
Alles, was im Rahmen der Therapie besprochen wird, unterliegt der gesetzlichen Schweigepflicht.
Inhalte aus den Gesprächen werden von mir absolut vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben.
Jugendliche
Jugendliche ab 14 Jahren verfügen in der Regel über die notwendige Einsichts- und Urteilsfähigkeit.
Sie können selbst entscheiden, ob und in welchem Umfang ihre Eltern in die Therapie einbezogen werden.
Viele Jugendliche wünschen sich einen geschützten, vertraulichen Rahmen, in dem sie ihre Themen offen besprechen können. Dies entspricht einem altersgemäßen Bedürfnis und bildet eine wichtige Grundlage für Vertrauen innerhalb der Therapie.
Was immer mir im therapeutischen Rahmen anvertraut wird, bleibt vertraulich. Eine Ausnahme besteht ausschließlich dann, wenn eine akute Selbst- oder Fremdgefährdung vorliegt. In diesem Fall bin ich verpflichtet, von der Schweigepflicht abzusehen und weitere Hilfe hinzuzuziehen.
Eltern
Je nach Alter des Kindes und der jeweiligen familiären Situation entscheiden wir gemeinsam, in welchem Umfang Eltern in den therapeutischen Prozess einbezogen werden. Grundsätzlich gilt: Je jünger das Kind, desto wichtiger ist eine begleitende Elternarbeit.
Auch im Rahmen von Elterngesprächen unterliegen alle Inhalte der Schweigepflicht. Themen aus der Therapie des Kindes werden nicht ohne dessen Wissen oder Einverständnis weitergegeben. Die oben genannte Ausnahme bei akuter Selbst- oder Fremdgefährdung gilt auch hier.
Schule und Lehrkräfte
Auf Wunsch des Kindes oder der Jugendlichen und nach entsprechender Entbindung von der Schweigepflicht können Schule oder einzelne Lehrkräfte in den therapeutischen Prozess einbezogen werden.
Vor einer Kontaktaufnahme wird gemeinsam besprochen, welche Inhalte weitergegeben werden sollen.
Die Zusammenarbeit mit Schule oder Lehrkräften kann entlastend wirken, Verständnis fördern und dazu beitragen, passende Unterstützung im schulischen Alltag zu ermöglichen.